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Sägespäne entstehen in großem Stil als Abfallprodukt bei der handwerklichen oder industriellen Holzverarbeitung. Auch bei Heimwerkern, die zu Hause mit Holz arbeiten, fallen Sägespäne als Abfallprodukt an. Erfahren Sie hier, welche Wege es in Berlin gibt, die Sägespäne sinnvoll zu nutzen oder ordnungsgemäß zu entsorgen.
Wenn es um die Entsorgung von Sägemehl geht, mag der erste Gedanke sein, es in die Restmülltonne zu werfen. Handelt es sich um Hobelspäne, die mit schädlichen Chemikalien versehene Lackierungen oder Holzschutzmittel enthalten, ist dies tatsächlich der geeignete Weg, sie in kleinen Mengen im Restmüll zu entsorgen, in größeren Mengen können Sie die Sägespäne am Recyclinghof abgeben. Sortenreines Sägemehl aus Holz, das keinerlei umweltschädigende Zusätze enthält, kann in Berlin in haushaltsüblichen Mengen in der Biotonne entsorgt, zum Wertstoffhof oder in eine Kompostieranlage gebracht werden. Für die gewerbliche Entsorgung von Sägemehl kommt eine Entsorgung in der Biotonne nicht in Betracht.
Haben Sie als Gartenbesitzer oder Kleingärtner Hobelspäne zu entsorgen, die aus der Verarbeitung von naturbelassenem Holz stammen, haben Sie die Möglichkeit, diese zu kompostieren oder damit Flächen zu mulchen. In geringem Umfang können Sie das Sägemehl auch als Mulchschicht in Pflanzgefäßen oder auf Hochbeeten auf dem Balkon ausbringen. Andernfalls sind die Entsorgung in der Biotonne oder die Abgabe in einer Kompostieranlage der Beseitigung im Hausmüll vorzuziehen, soweit das Holz keine Schadstoffe enthält. Haben Sie zu Hause einen Kamin oder einen Pelletofen, bietet es sich an, Holzspäne dort zu verheizen, soweit sie keine Zusatzstoffe enthalten, die für die Verfeuerung nicht zugelassen sind. Fielen die Späne beispielsweise beim Zersägen von Spanplatten, die formaldehydhaltigen Kleber enthalten oder mit Lacken behandelt wurden, die aromatische Lösungsmittel enthalten, ist von einer Verfeuerung abzusehen.
Sägespäne und Sägemehl ist als Rohstoff zur Herstellung von Spanplatten verwendbar. Diese bestehen aus mehreren Schichten gröberer und feinerer Späne. Furniert sind Spanplatten ein wichtiger Werkstoff für die Möbelherstellung. Finden die Holzspäne Verwendung bei der Produktion von Spanplatten, dann ist dies ein entscheidender Beitrag zur Müllvermeidung.
Abhängig davon, welches Holz verarbeitet wird, fallen beim Zersägen oder Hobeln Späne an, die frei von bedenklichen Inhaltsstoffen oder Schadstoffen sind. Lösemittelhaltige Lacke sind unter Umständen mit Polyurethanen belastet, die sich schädigend auf die Gesundheit auswirken. Auch formaldehydhaltige Kleber in Spanplatten führen zu einer Schadstoffbelastung der Sägespäne. Diese Art von Sägemehl ist für eine Entsorgung in der Biotonne, für die Kompostieranlage sowie das private Kompostieren oder Mulchen nicht geeignet. Auch im Kamin und in Holzöfen dürfen Sie diese Späne nicht verbrennen.
Den Holzabfall müssen Sie dem Restmüll zuführen, wenn sie gesundheitsschädigende Stoffe enthalten. Stammen sie aus der Verarbeitung von Holz, das aromatische Lacke oder formaldehydhaltige Kleber enthält, müssen diese in den Restmüll.
Sortenreine Hobelspäne, die naturbelassen sind oder keine schädigenden Substanzen enthalten, können Sie in Berlin in die Biotonne werfen.
Haben Sie größere Mengen der kleinteiligen Holzabfälle zu entsorgen, bietet sich dazu eine Abgabe am Wertstoffhof an. Sortenreine Hobelspäne nimmt auch eine Kompostieranlage an.
Holzspäne, die nicht mit Schadstoffen belastet sind, eignen sich gut zum Düngen oder Mulchen im Garten oder auf dem Balkon. In kleinen Mengen können Sie es auch in den Kompost geben.
Sägespäne sind ein Rohstoff für die Herstellung von Spanplatten, die eine weite Verbreitung bei der Möbelproduktion haben.
Sie haben noch Fragen oder möchten bei uns entsorgen lassen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Sie erreichen uns auf folgenden Wegen:
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