Laden...
Was kann ich entsorgen?
Abfallarten Top-Seller
Aktenvernichtung
Dokumente DSGVO-konform entsorgen
Baumischabfall
Container für Baumischabfälle
Bauschutt
Container für Bauschutt mieten
Elektroschrott
Klein- und Großgeräte entsorgen
Erdaushub
Bodenaushub, Lehm, Sand entsorgen
Gartenabfälle
Grünschnitt-Container mieten
Gewerbeabfälle
Gewerbliche Abfälle entsorgen
Glas
Weiß- und Buntglas entsorgen
Holz
Container für Holz mieten
Pappe & Papier
Papiertonne bestellen
Speisereste
Speiserestetonne für Gewerbe
Sperrmüll
Möbel, Metallschrott, Teppiche und mehr entsorgen
Alle Abfälle
Wie kann ich entsorgen?
Was gibt's noch?
Laden...
Erdaushub
Lehmboden ist geologisch betrachtet eine Mischung als Sand, Schluff und Ton. Der Lehm entsteht durch Ablagerungen aus der Eiszeit. Lehm ist eines der ältesten Baumaterialien der Welt. Heutzutage fällt Lehmboden meist an, wenn eine Baugrube ausgehoben wird.
Beim Umbau, beim Ausheben von Beeten oder bei Sanierungsarbeiten fällt schnell mehr Lehm an, als gedacht. Anders als lockere Erde ist Lehm schwer, bindig und oft mit Steinen, Wurzeln oder Bauschutt vermischt. Wer Lehm entsorgen möchte, sollte deshalb sorgfältig vorgehen. In Berlin erfolgt die Abgabe in der Regel über Recycling- und Annahmestellen für Erd- und Bodenmaterial sowie über städtische Recyclinghöfe, sofern die Annahmebedingungen erfüllt sind. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen sauberem, natürlichem Lehm und vermischtem Material. Ist der Lehm mit Betonresten, Gips, Farben oder Folien versetzt, gilt er als gemischter Bauabfall und muss getrennt aufgegeben werden. Für größere Mengen empfiehlt sich die Containerbestellung, da Transport und Verladung im Privat-PKW selten praktikabel sind. Kleinere haushaltsübliche Mengen können – je nach Zustand – als Erdmaterial angeliefert werden. Da für Laien schwer einzuschätzen ist, welche Fraktion vorliegt, ist eine kurze Rücksprache mit der Annahmestelle sinnvoll. So vermeiden Sie unnötige Fahrten und Zusatzkosten.
Nicht jeder Aushub muss sofort entsorgt werden. Sauberer Lehm lässt sich in Berlin häufig sinnvoll weiterverwenden. Im Gartenbau kann er zur Modellierung von Terrain, als natürlicher Dichtstoff für Teichränder oder als Bestandteil verdichteter Wege dienen. Auch bei Lehmbaustoffen lohnt ein Blick auf Wiederverwendung: Trockener, sauberer Lehmmörtel oder Lehmputz kann in Teilbereichen erneut eingesetzt werden. Prüfen Sie vorab, ob der Lehm frei von Fremdstoffen ist und ob die Korngrößenverteilung zum geplanten Einsatz passt. Für größere Projekte kann es sich lohnen, in der Nachbarschaft, in Bauforen oder bei lokalen Initiativen nach Abnehmern zu fragen.
Sauberer, mineralischer Lehm kann – analog zu Bodenmaterial – aufbereitet und in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden. Dabei werden Fremdstoffe ausgesiebt, das Material klassiert und je nach Qualität als Auffüll- oder Rekultivierungsboden genutzt. Vermischte Fraktionen werden zunächst getrennt, bevor die verwertbaren Anteile in geeignete Verwertungswege gelangen. In Berlin sorgt ein dichtes Netz an Annahmestellen dafür, dass die Weiterverarbeitung geordnet abläuft. Vor Ort hilft das Personal bei der richtigen Zuordnung und informiert über zulässige Mengen und Gebühren.
Wie entsorge ich Lehm in Berlin richtig?
Sortenrein anliefern oder im Container bereitstellen und bei einer Annahmestelle für Erdmaterial bzw. einem Recyclinghof abgeben.
Darf Lehm in den Hausmüll?
Nein, aufgrund Menge, Gewicht und Beschaffenheit gehört Lehm nicht in die Restmülltonne.
Was tun bei vermischtem Lehm mit Bauschutt?
Als gemischten Bauabfall getrennt abgeben oder vor der Anlieferung nachsortieren lassen.
Sie haben noch Fragen oder möchten bei uns entsorgen lassen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Sie erreichen uns auf folgenden Wegen:
per Telefons: (030) 60 97 20 0 (montags bis freitags)
per Fax: (030) 60 97 20 10
Für Anfragen nutzen Sie bitte unsere Kontaktseite
Laden...